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Chronik

 

Die Geschichte useres Vereins!

Im Jahren 1909 schlossen sich etwa 30 Männer mit ihrem Pfarrer Jakob Schwind zu einem Verein zusammen, dem sie den Namen Katholischer Jünglingsverein gaben. Man war im Laufe der Zeit zu der Erkenntnis gelangt, dass zu einem gesunden Verstand auch ein gesunder Körper gehört. Der neue Verein setzte sich zum Ziele, den Körper junger Menschen durch sportliche Betätigung zu stärken.
Mitglieder unter 25 Jahren nannte man ordentliche, solche über 25 Jahren Schutzmitglieder.
Als erster Vorstand wurde Karl Wolf sen. gewählt. An sportlichen Disziplinen wurden gepflegt: Turnen, Fußball, Faustball Leichtathletik sowie Schwerathletik. Die Anfangsjahre waren schwierige Jahre, denn es mussten Geräte für die einzelnen Sportarten angeschafft werden, die viel Geld kosteten. Der sportliche Betrieb zog nach und nach weitere Interessenten an und bald zeigten sich auch Erfolge durch intensives Training. Auch der Pflege der Geselligkeit wurde Aufmerksamkeit geschenkt, in dem Vereinsbälle, Theaterstücke insbesondere an Weihnachten und Vereinsausflüge durchgeführt wurden. Aber schon nach 4jähriger Vereinstätigkeit traf den Verein ein harter Schlag durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges.
Viele Mitglieder wurden zur Fahne gerufen, so dass die Substanz des Vereins, d.h. die aktiven Sportler dezimiert und das Vereinsleben lahmgelegt wurden. Gerade konnten die ersten Früchte des intensiven Trainings geerntet werden, als das große Unglück über den Verein hereinbrach. Leider musste ein Teil der zum Heeresdienst eingezogenen Mitglieder auf dem Schlachtfeld ihr Leben lassen. Der Krieg dauerte 4 Jahre. Aber eine Wiedergründung des Vereins war in den ersten Jahren nach dem Kriege von der französischen Besatzungsbehörde verboten. Erst im
Januar 1920 konnte man die Mitglieder des Vereins, die noch lebten, zusammenrufen, um die Vereinstätigkeit wieder aufzunehmen. Aus Zweckmäßigkeitsgründen gab man dem wiederentstandenen Verein den Namen „Katholischer Jugend- und Jungmännerverein Maudach“. Außerdem trat man der inzwischen gebildeten Dachorganisation der katholischen Jugend- und Jungmännervereine Deutschlands der „ Deutschen Jugendkraft “ bei.
Am Sonntag, dem
18. Mai 1922 konnte unter großer Beteiligung der Gemeinde und auswärtiger Vereine eine Vereinsfahne geweiht werden. Als erster Sportplatz diente eine von der Gemeinde Maudach dem Verein verpachtete Wiese in der Hinterweide. Doch bald, nämlich im Jahre 1926, pachtete der Verein mehrere Äcker in den Birken. Da in der Nähe des Grundstücks der Gastwirt Georg Amberger einen größeren Saalbau in Holzbauweise als Tanzsaal errichtete, verlegte der Verein sein Lokal (bisher im „Schwanen“) in den neuen Saalbau. Das war eine gute Lösung für den Vereinsbetrieb. Sportplatz und Vereinslokal lagen ganz nahe beisammen. Die Sportplatz-Einweihung wurde durch ein Sportfest im Sommer 1926 feierlich begangen. Der Verein erlebte in den folgenden Jahren einen erfreulichen Mitgliederzuwachs. Aber manche der anfangs betriebenen Sportarten musste wegen mangelnder Beteiligung aufgegeben werden. Die Freude am neuen Sportplatz währte aber nicht lange.
Im Jahre
1933 kam durch eine Reichstagswahl die Nationalsozialistische Deutsche Abeiterpartei an die Macht, die das ganze öffentliche Leben in Deutschland umkrempelte. Alle missliebigen politischen Parteien und Vereine wurden aufgelöst oder gleichgeschaltet, d.h. alle in einen Topf geworfen unter Führung von Nazimitgliedern. Das Vermögen der aufgelösten Parteien oder Vereine wurde eingezogen, so dass diesen die Existenzgrundlage entzogen wurde. Was also durch viel Mühe und großer Opfer aufgebaut worden war, wurde zerschlagen. Das Parteien- oder Vereinsleben schien für eine unabsehbare Zeit dahin zu sein. 1939 brach dazu noch der zweite Weltkrieg aus, so dass abermals junge Menschen zum Kriegsdienst eingezogen werden mussten. Der Verlauf des zweiten Weltkrieges hatte verheerende Formen angenommen. Nach über fünfjähriger Dauer endete er mit einer Niederlage und ungeheuren Menschen- und Materialverlusten. Mit dem Kriegsende ging auch die Naziherrschaft zu Ende und der große Traum vom Tausendjährigen Reich war ausgeträumt. Unsere Kriegsgegner besetzten unser Land und bauten eine neue Verwaltung auf. Aber die Bildung von Vereinen und Parteien blieb vorerst untersagt.
Etwa im
Herbst 1946 und im Jahre 1947 konnten die ersten Schritte zur Neugründung von Vereinen und politischen Parteien unternommen werden. Die Neugründung unseres Vereins wurde in einer Versammlung der früheren Mitglieder und neuen
Interessenten unter Leitung von
Hugo Rosenkranz am 30.10.1949 vollzogen. Der neugegründete Verein erhielt den Namen „Sport-Club Alemannia (DJK), Ludwigshafen Maudach“. Erster Vorsitzender wurde Herr Wilhelm Wolf (Sohn des 1910 gewählten 1. Vorsitzenden Karl Wolf). In den Birken pachtete der Verein mehrere Äcker und legte darauf einen Sportplatz an, dessen Einweihung im Juni 1951 mit einem Fußballturnier, verbunden mit dem 40 jährigen Stiftungsfest gefeiert wurde. Der gepachtete Sportplatz konnte aber nur ein Notbehelf sein. Nun befand sich in dessen Nähe eine Müllkippe der BASF, die geschlossen und der Stadtverwaltung übereignet wurde. Die Vereinsleitung trat daher an die Stadtverwaltung wegen Überlassung eines Teiles der Müllkippe zur Anlage eines Sportplatzes heran. Der Gang zur Stadtverwaltung war nicht ohne Erfolg. Wir bekamen durch Pachtvertrag vom 30.10.1959 eine ziemlich große Fläche der Müllkippe. Nun ging es an die Arbeit, um das Gelände zu einem vorschriftsmäßigen Sportplatz herzurichten.
Viele Mitglieder stellten sich freiwillig und kostenlos zur Mithilfe bei der Herrichtung des Platzes zur Verfügung. Trotzdem kostete die Anlage des Sportplatzes den Verein noch eine große Menge Geld. Dankbar gedenken wir daher den verschiedenen Geldspendern, wie z.B. dem
Südwestdeutschen Fußballverband, dem Sportbund Pfalz, dem DJK-Verband, der Stadtverwaltung Ludwigshafen und verschiedenen anderen Spendern, die uns mit finanziellen Mitteln unter die Arme griffen. Ohne diese Spenden wäre die Herstellung des Sportplatzes nicht möglich gewesen. Der neue Sportplatz konnte im Juni 1961 anlässlich des 50 jährigen Stiftungsfestes, verbunden mit Fahnenweihe und einem Fußballturnier seiner Bestimmung übergeben werden. Nun fehlten aber noch Umkleide- und Duschräume sowie sanitäre Anlagen für die sporttreibenden Mitglieder. Aber auch ein Clubhaus war sehr erwünscht. Das alles kostete aber Geld. Der billigste Weg zu einem Clubhaus wäre eine uns angebotene Notkirche (Holzbaracke) aus Friesenheim gewesen. In einer Mitgliederversammlung vom 12.5.63 wurde eine Kommission gebildet, die sich mit Fragen der Finanzierung und Baufragen für ein Clubhaus befassen sollte. Nach langem hin und her einigte man sich auf den Bau eines massiven Saales, statt einer Holzbaracke. Zur Finanzierung dieses Vorhabens trat man an die Vereinsmitglieder, mit der Bitte um Geldspenden, heran. Der Aufruf hatte großen Erfolg. Unter Mithilfe einer stattlichen Zahl von begeisterten Vereinsmitgliedern und Freunden des Vereins, konnte im Juli 1963 mit dem Bau eines Saales begonnen werden. Die Bauarbeiten schritten rasch voran, sodass bereits nach viermonatiger Bauzeit der Saalbau eingeweiht werden konnte. Nun konnte aber in dem Saal noch kein normaler Wirtschaftsbetrieb durchgeführt werden. Dieser Zustand musste notgedrungen 7 Jahre in Kauf genommen werden. Doch trug man sich mit dem Gedanken, an den Saalbau noch ein Gasthaus mit einer Wohnung für einen Lokalwirt anzubauen. Die Mitgliederversammlung vom 1.3.1969 gab ihren Segen zu diesem Vorhaben.
Es dauerte aber noch drei Jahre bis die Voraussetzungen zu einem Baubeginn geschaffen waren. Auch für dieses Bauvorhaben stellten sich zahlreiche freiwillige Helfer zur Verfügung. Dadurch konnte der Verein eine gehörige Stange Geld sparen. Die Bauarbeiten begannen am
18.7.1972 und verliefen zügig, so dass die Gastwirtschaft schon nach dreimonatiger Bauzeit betriebsbereit war. Die schlimmsten Mängel waren nun beseitigt und die sportliche Betätigung erfuhr einen grandiosen Auftrieb.
Im Sommer des
Jahres 1974 nahm der Verein den Feldtennissport in sein Sportprogramm auf. Die Tennissport-Abteilung führte in der Folgezeit zu einem ungeahnten Zulauf von tennisbegeisterten Personen. Es wurde gleich fleißig trainiert. Der Tennissport verlangte aber die Bereitstellung geeigneter Sportplätze. Da das uns von der Stadtverwaltung überlassene Gelände groß genug war, konnten neben dem Fußballplatz noch 5 Tennissportplätze gewonnen werden, zudem wurden für die Tennisspieler und –spielerinnen eigene Umkleide- und Duschräume sowie sanitäre Anlagen benötigt, die keinen Aufschub zuließen. Die Finanzierung dieses Projektes wurde durch einen Sonderbeitrag der Tennisspieler sowie durch einen Bankkredit ermöglicht. Auch freiwillige Helfer aus dem Kreise unserer Mitglieder leisteten wieder einen wertvollen Beitrag zur Kostensenkung. Mit der Aufnahme des Tennissports in sein Sportprogramm hat der SC Alemannia nicht nur Maudach um eine beliebte Sportdisziplin bereichert, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Hebung der Attraktivität Maudachs als Wohngebiet geleistet. Dies hat auch dazu geführt, dass die Mitgliederzahl des SCA sprunghaft anstieg und Ende 1984 die Zahl 653 erreichte.
Gut entwickelt hat sich im Verein der Fußballsport. Es ist ein Verdienst der Trainer, vor allem des
Herrn Bernd Brunn, dessen Vater in früheren Jahren ebenfalls schon Alemannia-Fußballmannschaften erfolgreich trainierte, dass die erste aktive Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga geschaffen hat und in der laufenden Verbandsrunde 1984/85 in den vorderen Tabellenplätzen rangiert. Auch die unteren Mannschaften, die Jugend- und Schülermannschaften können sich mit ihren Leistungen sehen lassen. Neben der Herren-Fußballmannschaft konnten wir im Jahre 1970 für zwei bis drei Jahre auch eine Damen-Fußballmanschaft aufstellen und in die Verbandsrunde schicken. Die Damenmannschaft wanderte dann aber geschlossen zu einem Konkurrenzverein ab. Vorübergehend konnten wir 1960 auch den Tischtennissport betreiben. Ähnlich wie beim Damenfußball war dies aber auch nur eine kurzlebige Fliege. An dieser Stelle sei auch unserem langjährigen 1. Vorsitzenden Norbert Schuhmacher gedacht, der den Verein 21 Jahre lang als Vorstand mit großer Hingabe und Weitblick leitete und damit einen wichtigen Beitrag zur Hebung der Leistungsfähigkeit und des Ansehens des Vereins geleistet hat. Auf seine Anregung geht der Grundstückserwerb, die Herrichtung des Sportplatzes und die Errichtung eines Saalbaues zurück. Er hat sich damit in den Annalen der Vereinsgeschichte einen Ehrenplatz erworben. Schließlich schenkte die Vereinsleitung unterihrem rührigen 1. Vorsitzenden Norbert Rosenkranz auch dem Fitnesstraining ihre besondere Aufmerksamkeit.Unter Leitung von Frau Ruth Rüdemann fand in der Turnhalle der Alfred-Delp-Schule ein musikalisch-rhythmischer Gymnastik-Kurs mit Bodenturnen statt. Der 1. Vorsitzende Norbert Rosenkranz (Nachfolger von Norbert Schuhmacher) war auch der Initiator verschiedener Verbesserungen im Vereinsleben, z.B.: 1. Bau von Umkleideräumen und sanitären Anlagen für die Tennisspieler. 2. Installation einer Flutlichtanlage auf dem Fußballplatz. 3. Einbau einer Entwässerungsanlage. 4. Einfriedung des gesamten Sportgeländes. 5. Schaffung von Parkplätzen für Autofahrer. 6. Verbesserungen und Modernisierungen des Club-Hauses. 7. Pflege und Förderung der Öffentlichkeitsarbeit durch Herausgabe eines etwa halbjährlich erscheinenden „Alemannia-Kuriers“. 8. Konsolidierung der Vereinskasse durch Abtragung von Schulden, die in der Vergangenheit durch die Durchführung von verschiedenen Bauvorhaben angewachsen waren. In den letzten Jahren wurde die Heizungsanlage im Clubhaus und die Flutlichtanlage des Fußballplatzes erneuert. Außerdem wurde die Anlage durch einen Spielplatz und einen Biergarten verschönert Zusammenfassend kann man sagen, der Verein hat in den vergangenen Jahren seines Bestehens beachtliche Leistungen vollbracht und es zu hohem Ansehen gebracht. Die großen Leistungen wären ohne die Mithilfe der Mitglieder, insbesondere den verschiedenen Vorstandschaften und Amtsträger nicht möglich gewesen. Es wäre zu hoffen und zu wünschen, dass der gute Kameradschaftsgeist dem SC Alemannia auch in den kommenden Jahren erhalten bleibt.

 

Quelle: Hugo Rosenkranz

Schnuppertage

WIR SUCHEN EUCH

 

Dieses Jahr suchen wir Nachwuchsspieler in allen Jugendabteilungen für unseren Verein.

 

Wir heißen euch recht herzlich willkommen zu einem Schnuppertag in unserer Jugend.

 

Schaut doch an einem Trainingstag von unserer Jugendmannschaft vorbei und macht euch ein Bild von unserem Verein und Trainern.

 Der SCA besitzt seit 2015 einen Rasenplatz und will weiterhin kontinuierlich Jugendspieler in unserem Verein mit qualifizierten Trainern fördern.

 Wir freuen uns auf euch, EUER SCA

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